Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft beim Medientermin zum Test des Railjets M im Klima-Wind-Kanal (v.r.n.l.): Klaus Garstenauer (Vorstand ÖBB Personenverkehr), Tanja Kienegger (CEO Siemens Mobility Austria) und Peter Hanke (Mobilitätsminister Peter Hanke, BMIMI)
(Wien, 27. Mai 2026) – Bei minus 25 Grad, Eisregen und starkem Wind wird der neue ÖBB Railjet M im weltweit größten Klima Wind Kanal in Wien getestet. Bei den Tests werden reale Wetterbedingungen simuliert, wie sie im alpinen Raum auftreten können. Temperaturen von -25 °C bis +45 °C, intensive Sonneneinstrahlung sowie starker Wind, Schneefall, hohe Luftfeuchtigkeit und Eisregen gehören zum Testprogramm.
Anschließend analysieren Expert:innen Komponenten wie Scheiben, Türen oder technische Systeme auf ihre Stabilität. Zusätzlich werden Toiletten und Wassersysteme, Wärmedämmung, Luftqualität sowie die Energieeffizienz des Fahrzeugs unter Extrembedingungen überprüft.
Mobilitätsminister Peter Hanke: „Die Schiene ist ein elementarer Hebel auf unserem Weg zur Mobilitätswende. Darum investieren die ÖBB bis 2030 über 6,1 Milliarden Euro in die Anschaffung von mehr als 300 neuen Zügen. So ermöglicht der Railjet M künftig mehr Kapazität und Komfort auf den inneralpinen Verbindungen.“
ÖBB Personenverkehr Vorstand Klaus Garstenauer: „Mit den Interregio Linien haben wir den inneralpinen Fernverkehr neu aufgestellt. Der Railjet M ist dafür das Fahrzeug unserer Wahl. Die Tests im Klima Wind Kanal stellen sicher, dass unsere Züge auch den extremen Wetterbedingungen im alpinen Raum standhalten und den Fahrgästen zeitgemäßen Fernverkehrs-Komfort bieten.“
Siemens Mobility Austria CEO Tanja Kienegger: „Mit den Mireo-Zügen bringen wir die neueste Zuggeneration nach Österreich. Als flexible Alleskönner sind sie einsatzbereit im urbanen wie im alpinen Raum – und das grenzüberschreitend. Gleichzeitig sind sie rollende Computer: Mit ihrer Diagnosefähigkeit werden sie hochverfügbar und besonders wirtschaftlich unterwegs sein.“
Maßgeschneidert für den Alpenraum
Der Railjet M wurde gezielt für die besonderen Anforderungen inneralpiner Relationen entwickelt. Steigungen, kurvenreiche Strecken und extreme Wetterbedingungen erfordern leistungsfähige Technik und robuste Fahrzeugkomponenten. Insgesamt wurden 31 Züge bei Siemens Mobility bestellt. Die rund 106 Meter langen, barrierefreien Garnituren bieten mit 257 Sitzplätzen mehr Kapazität und Komfort.
Breitere Wagen und ein neues Raumkonzept sorgen für ein spürbar großzügigeres Fahrgefühl. Außerdem profitieren Fahrgäste von einem angenehmen Innenraumklima, bequemen Sitzen in der zweiten und der ersten Klasse und Halterungen für Ski, Snowboards sowie Fahrradstellplätzen. Kurz gesagt: verlässliche Technik und hoher Komfort – unabhängig von Jahreszeit und Witterung. Der Railjet M wird ab 2028 auf den Interregio Strecken eingesetzt und den inneralpinen Fernverkehr nachhaltig prägen.
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als fünf Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.