(v.l.n.r.) Bezirksvorsteherin Brigittenau Christine Dubravac-Widholm, Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG Judith Engel und Klubobfrau der NEOS Wien Selma Arapović
(Wien, 3. Juni 2026) – Mit der abgeschlossenen Neugestaltung des Maria-Restituta-Platzes setzen die ÖBB gemeinsam mit der Stadt Wien und dem 20. Bezirk einen weiteren sichtbaren Meilenstein im Rahmen des S-Bahn Wien Upgrades. Direkt bei der stark frequentierten Haltestelle Wien Handelskai ist eine moderne, begrünte und klimafitte Aufenthaltszone entstanden – mit spürbaren Verbesserungen für die Menschen in der Brigittenau.
Großzügige Grünflächen, neu gepflanzte Bäume, ein Wasserspiel und Trinkbrunnen sorgen künftig für mehr Aufenthaltsqualität und Abkühlung im urbanen Raum. Gleichzeitig wurde die Infrastruktur für den Radverkehr deutlich verbessert. Die Neugestaltung des rund 11.500 m² großen Platzes ist auch Teil der Bahnhofsvorplatz-Offensive der Stadt Wien. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte größtenteils durch die ÖBB-Infrastruktur AG, unterstützt durch Beiträge der Stadt Wien sowie Fördermittel des Bezirks.
Moderne Mobilität und Lebensqualität im Einklang Das Projekt ist eng mit der Modernisierung der S-Bahn Wien Stammstrecke verknüpft, die bis Ende 2027 fit für die Zukunft gemacht wird. In diesem Zuge bekam die Station Wien Handelskai unter anderem bereits verlängerte Bahnsteige für die künftig eingesetzten modernen, längeren Züge sowie zusätzliche Zugänge, die den Umstieg zwischen Bahn und Bus erleichtern.
Judith Engel, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, betont: „Mit dem S-Bahn Wien Upgrade investieren wir gezielt in eine leistungsfähige und nachhaltige Mobilität. Die Neugestaltung des Maria-Restituta-Platzes ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie funktionierende Verkehrsinfrastruktur und hohe Lebensqualität im urbanen Raum zusammenwirken können.“ Auch in der Haltestelle Wien Traisengasse wurde in der Durchlaufstraße der Vorplatz vor den neuen Zugangsgebäuden neugestaltet und begrünt.
„Raus aus dem Asphalt!“: Vorplatz Handelskai ist klimafit „In der ganzen Stadt entsiegeln und begrünen wir unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ Plätze und Straßen und bereits seit einiger Zeit läuft – in guter Zusammenarbeit mit den ÖBB – eine große Transformation der Bahnhofsvorplätze in Wien, die oft noch stark versiegelt und grau sind. Den Anfang machte der Praterstern, wo der Grünraumanteil auf 8.000 m² verdoppelt wurde, seit Ende letzten Jahres ist der Julius-Tandler-Platz klimafit umgestaltet, u.a. ist die Umgestaltung des Franz-Jonas-Platzes in Floridsdorf geplant. Nun wurde dem Vorplatz beim Handelskai ein umfassendes Facelifting verpasst, mit 13 neuen Bäumen und vielen neuen Grünflächen haben wir den Platz deutlich aufgewertet und das Verweilen angenehmer gemacht“, freut sich
Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.
Im Zuge der Neugestaltung des Vorplatzes Bahnhof Wien Handelskai wurden große Flächen entsiegelt und neugestaltet. Insgesamt sorgen über 6.000 m² versickerungsfähig gepflasterte und damit entsiegelte Flächen für bessere Versickerung und ein angenehmeres Mikroklima. Neue Grünflächen und 13 zusätzliche Bäume schaffen Schatten und verbessern die Aufenthaltsqualität. Pergolen mit Sprühnebel sowie ein Wasserspiel und Trinkbrunnen bieten Abkühlung an heißen Tagen. Die bestehenden Marktflächen unter den Brückentragwerken bleiben erhalten und wurden modernisiert. Neue Unterflurverteiler sorgen künftig für eine zeitgemäße Stromversorgung der Marktstände und ermöglichen weiterhin eine vielfältige Nutzung als Wochen- und Veranstaltungsmarkt.
Selma Arapović, NEOS Wien Klubvorsitzende, betont: „Der Maria-Restituta-Platz zeigt, wie viel Lebensqualität entsteht, wenn wichtige Verkehrsknotenpunkte als öffentlicher Raum gestaltet werden. Mehr Bäume, mehr Schatten und mehr Komfort für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind – das macht den Unterschied im Alltag und ist an diesem stark frequentierten Ort in der Brigittenau bereits spürbar.“
Sicherer und komfortabler für Radfahrer:innen Auch der Radverkehr profitiert von der Umgestaltung: Der Zwei-Richtungs-Radweg quer über den Platz wurde verbreitert und begradigt, ebenso der Radweg entlang der Engerthstraße. Verbesserte Sichtverhältnisse erhöhen die Sicherheit im Zusammenspiel zwischen Fußgänger:innen und Radfahrer:innen. Rund 200 neue Fahrradabstellplätze fördern zusätzlich die klimafreundliche Mobilität.
Christine Dubravac-Widholm, Bezirksvorsteherin des 20. Bezirks zur Neugestaltung: „Der Bahnhof Wien Handelskai ist schon lange einer der wichtigsten Bahnhöfe Wiens und insbesondere der Brigittenau. Durch die Umgestaltung des Maria-Restituta-Platzes ist er auch noch ein Ort, der verbindet und zum Verweilen einlädt. Besonders freut mich, dass der Markt weiterhin ein zentraler Bestandteil dieses lebendigen Platzes bleibt.“
Mit der Fertigstellung Ende Mai 2026 steht den Bewohner:innen der Brigittenau nun eine moderne, grüne und vielseitig nutzbare Fläche zur Verfügung – als kühle Oase im Sommer und lebendiger Treffpunkt für alle Generationen.
Sperren auf der S-Bahn Wien Stammstrecke Um die Modernisierungsarbeiten im Rahmen des S-Bahn Wien Upgrades weiter voranzutreiben, sind ab 4. Juli auf der S-Bahn Wien Stammstrecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Floridsdorf Sperren in verschiedenen Abschnitten notwendig. Die Sperren sind in zwei zentrale Bauphasen eingeteilt: eine erneute Sommersperre zwischen Wien Floridsdorf und Wien Praterstern von 4. Juli bis 6. September, sowie eine 14-monatige Hauptsperre zwischen Wien Praterstern und Wien Hauptbahnhof ab 7. September 2026. Alle Infos zu den Sperrenzeiträumen und Ersatzmaßnahmen finden Sie unter
https://www.oebb.at/de/fahrplan/baustelleninformation/bauarbeiten-stammstrecke Neugestalteter Maria-Restituta-Platz in Zahlen:
- über 6.000 m2 entsiegelte bzw. gepflasterte Fläche
- 233 m2 begrünte Flächen
- 13 zusätzliche Bäume
- 1 Wasserspiel
- 2 Trinkbrunnen
- 14 Sitzbänke und 12 Betonelemente als zusätzliche Sitzmöglichkeiten
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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als fünf Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.