16.01.2026    2 Bilder

Pottendorfer Linie: Umfangreiche Bauarbeiten im Jahr 2026 – Auswirkungen auf die S60

  • Großprojekte für mehr Kapazität und moderne Infrastruktur
  • Schienenersatzverkehr ab26. Jänner
  • Investitionen in die Zukunft des Bahnverkehrs auf der Nord-Süd-Achse

Die ÖBB setzen ihre Investitionen in die Zukunft des Bahnverkehrs konsequent fort. Auf der Pottendorfer Linie finden in den kommenden Jahren umfangreiche Bauarbeiten statt, um die Strecke fit für die steigenden Anforderungen im Nah-, Fern- und Güterverkehr zu machen. Diese Maßnahmen sowie der Ausbau des Bahnhofs Wiener Neustadt sind essenziell für den gesamten Zugverkehr in den Süden Österreichs und schaffen die infrastrukturellen Voraussetzungen für die wachsende Nachfrage – insbesondere nach der Inbetriebnahme der Koralmbahn. 

Maßnahmen von Wampersdorf bis Wiener Neustadt

Im Abschnitt Wampersdorf – Ebenfurth sowie bei der Einfahrt in den Bahnhof Wiener Neustadt werden Gleisanlagen und Bahnhöfe modernisiert und erweitert. Konkret wird:

  • die Strecke zwischen Wampersdorf und Ebenfurth bis Herbst 2027 attraktiviert, damit Züge schneller fahren können,
  • der Nordkopf des Bahnhofs Wiener Neustadt bis 2029 von drei auf vier Gleise erweitert,
  • die Bahnhöfe Pottendorf-Landegg und Ebenfurth neu gebaut.

Diese Maßnahmen werden parallel umgesetzt, um die Einschränkungen für Fahrgäste zeitlich zu bündeln und so kurz wie möglich zu halten. 

Auswirkungen für Fahrgäste

Ab 26. Jänner ist es erforderlich, immer wieder eines der beiden Gleise zwischen Wampersdorf und Ebenfurth zu sperren, weshalb Ausdünnungen und Änderungen im Fahrplan vorgenommen werden müssen.

Folgende Einschränkungen sind im Jahr 2026 notwendig:

  • Phase 1 (26. Jänner bis 06. September 2026): Sperre Wampersdorf – Ebenfurth
  • Phase 2 (07. September bis 12. Dezember 2026): Sperre Wampersdorf – Wiener Neustadt Hbf

Die Züge der Linie S60 können in diesen Zeiträumen auf den genannten Abschnitten nicht fahren. Als Ersatz wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Zusätzlich kommt es während der Phase 1 zu Fahrplanänderungen bei der Linie S60 im Abschnitt Ebenfurth – Wiener Neustadt Hbf.

Im Frühverkehr haben die ÖBB die Fahrpläne der SEV-Busse angepasst, um eine optimale Erreichbarkeit der Schulen in Wiener Neustadt sicherzustellen. Details unter www.oebb.at/baustellen

Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die laufenden Bauarbeiten auch über Dezember 2026 hinaus Auswirkungen auf das Fahrplanangebot auf der Pottendorfer Linie haben werden. Sobald die weiteren Planungen im Detail abgeschlossen sind, werden die ÖBB rechtzeitig über mögliche Änderungen informieren. 

Die nächsten Schritte

  • Errichtung eines Kreuzungsbauwerks für Züge zwischen Pottendorf und Ebenfurth (Länge ca. 1,6 km)
  • Neubau des Bahnhofs Ebenfurth inkl. Personentunnel, Bahnsteige und Technikgebäude
  • Modernisierung der Haltestelle Pottendorf-Landegg
  • Brückenbau über den Oberwerkskanal und Herstellung neuer Einbautenquerungen
  • Oberleitungs- und Signalbauarbeiten (auch nachts) 

Warum diese Arbeiten wichtig sind

Mit einer modernen Schieneninfrastruktur stellen wir die Weichen für einen reibungslosen Nah- und Regionalverkehr in der Zukunft. Die Pottendorfer Linie wird zu einer leistungsfähigen Ergänzung für die Südstrecke und ermöglicht mehr Kapazität für Fern- und Güterverkehr. 

Fahrgastinformation

  • Fahrplanauskünfte: oebb.at, oebb.at/baustellen, SCOTTY mobil
  • Ticketkauf vor Fahrtantritt online, mobil, am Automaten oder Schalter
Mobilitätseingeschränkte Reisende: Bitte vor Fahrtantritt Kontakt mit dem ÖBB Kund:innenservice unter 05-1717-5

Bilder (2)

Pottendorfer Linie, Ebreichsdorf Bf
4 032 x 3 024 © ÖBB, Christopher Seif
Pottendorfer Linie, Ebreichsdorf
4 032 x 3 024 © ÖBB, Christopher Seif
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.

Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität in Österreich. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2024 511 Millionen Fahrgäste und rund 80 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit 94 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als 5,4 Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen über 45.500 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,4 Millionen Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.