23.01.2026    2 Bilder

Oberleitungsarbeiten auf der Flughafenschnellbahn

  • Erste intensive Bauphase von 2. bis 14. Februar
  • Neuerrichtung von rund 7,9 km Oberleitungsanlage
  • Investitionssumme rund 5,9 Millionen Euro

Mit einer zeitgemäßen Schieneninfrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik stellen die ÖBB die Weichen für einen reibungslosen Zugverkehr in der Zukunft. Deshalb wird auf der S7, der Flughafenschnellbahn, die Oberleitungsanlage erneuert. 7,9 Kilometer Oberleitung plus 14,1 Kilometer Spitzenleitungen (Verstärkungs-, Umgehungs- und Rückleitungen) werden insgesamt errichtet und rund 110 Oberleitungsmasten entlang der Bahnstrecke von Regelsbrunn bis Petronell-Carnuntum, sowie 30 im Bf Maria Ellend neu gestellt. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 5,9 Millionen Euro. 

Ablauf in mehreren Phasen

Die Oberleitungsanlage wurde vor vielen Jahrzehnten errichtet, und wird dem heutigen Stand der Technik (korrosionsarme Materialen, Leiterquerschnitte etc.) angepasst, um die Pünktlichkeit sicherzustellen und Störungen zu verhindern. Dieerste Intensivbauphase zur Errichtung einer neuen Oberleitung auf der S7 läuft von 2. bis 14. Februar 2026. In dieser Zeit finden Fundierungsarbeiten statt, und es werden die ersten zwanzig neuen Oberleitungsmasten gestellt. Zur Fundamentherstellung für neue Oberleitungsmasten im Abschnitt Regelsbrunn – Petronell-Carnuntum kommt ein Rammgerät zum Einsatz. 

Im nächsten Schritt von 16. bis 20. März und dann in weiteren Arbeitsphasen in den Monaten April bis Juni werden laufend Fundierungs- und Maststellmaßnahmen umgesetzt. In den Sommerferien folgt dann verbunden mit einer Streckensperre von Fischamend bis Wolfsthal der Abtrag der Bestandsanlage und die weitere Montage der neuen Oberleitung inklusive der Spitzenleitungen. Die verbliebenen alten Oberleitungsmaste werden abgetragen. Zu den Spitzenleitungen zählt auch jene Leitung, die den Bahnhof umgeht – wenn eine Störung im Bahnhof auftritt und die Fahrleitung unterbrochen wäre, haben die davorliegenden und die nachfolgenden Bahnhöfe und Streckenabschnitte über die Spitzenleitung Strom. 

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Die ÖBB sind bemüht, Staub- und Lärmentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen nicht vermieden werden können.Durch das Herstellen der Oberleitungsmastfundamente in Rammtechnik treten Schlaggeräusche auf. Zum Einsatz kommen Zwei-Wege-Bagger, Motorturmwagen, Rammgerät, Maststellgerät. Es ist mit erhöhtem LKW-Verkehr zu rechnen und um den straffen Bauablaufplan einzuhalten, ist es notwendig, auch nachts (22:00 Uhr bis 04:00 Uhr) zu arbeiten.

Bilder (2)

Oberleitungsarbeiten mit Turmwagen Leitungsbau
4 928 x 3 088 © ÖBB, Hanno Thurnher
Oberleitungsarbeiten
2 554 x 1 915 © ÖBB, Wallner Alexandra
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.

Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität in Österreich. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2024 511 Millionen Fahrgäste und rund 80 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit 94 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als 5,4 Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen über 45.500 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,4 Millionen Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.