(Graz, 07.09. 2026) – Das neue Ausbildungsjahr bei den ÖBB ist gestartet – und es ist schon jetzt ein Jahr der Superlative: 721 Jugendliche haben Anfang September ihre Lehre bei den ÖBB begonnen. Insgesamt befinden sich damit aktuell 2.421 Lehrlinge im Gesamtkonzern in Ausbildung – so viele wie noch nie. Auch die Grazer ÖBB-Lehrwerkstätte ist dafür bestens gerüstet: Die im März gestartete Erweiterung wurde rechtzeitig abgeschlossen. Bundesminister Peter Hanke, ÖBB Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit und ÖBB-Infrastruktur Vorständin Silvia Angelo machten sich nun gemeinsam mit den Lehrlingen vor Ort ein Bild von den neuen Räumlichkeiten und den zusätzlichen Ausbildungsmöglichkeiten.
Rd. 1,7 Millionen Euro für noch mehr Ausbildungsqualität
Die Umbauarbeiten in der Lehrwerkstätte Graz wurden im März 2026 gestartet und rechtzeitig zum Start ins neue Lehrjahr im September 2026 abgeschlossen. Auf einer zusätzlichen Fläche von rund 640 m² sind moderne Labor- und Schulungsräume, EDV-Schulungsräume, ein Elektro-Labor sowie Sozialräume, Sanitäranlagen mit angeschlossenen Garderoben, ein barrierefreies WC und ein Erste-Hilfe-Raum entstanden. Für die Erweiterung wurden rd. 1,7 Mio. Euro investiert. Pro Jahr können damit in Graz rund 20 zusätzliche Lehrlinge aufgenommen werden; auch die Zahl der Ausbilder:innen wurde entsprechend erhöht.
Ausbau Dank Lehrlingspaket
In den Jahren 2025, 2026 und 2027 können die ÖBB dank des gemeinsam mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur geschnürten Lehrlingspakets von rund 5 Mio. Euro jedes Jahr 100 Lehrlinge mehr aufnehmen als ursprünglich geplant. Insgesamt stehen den ÖBB somit in wenigen Jahren rund 300 zusätzliche, dringend benötigte Fachkräfte zur Verfügung, die die Bahn von morgen mitprägen werden.
Durch den Ausbau und die Modernisierung von Lehrwerkstätten – unter anderem in Graz – sorgen die ÖBB für beste Ausbildungsbedingungen. Die Mittel kommen direkt den Lehrlingen, den Ausbilder:innen und der Ausbildungsinfrastruktur zugute.
Lehrlingsstart 2026
Das gerade angelaufene Ausbildungsjahr ist schon jetzt ein Jahr der Superlative: 721 Jugendliche sind Anfang September neu ins Unternehmen gekommen und haben mit ihrer Ausbildung begonnen. Insgesamt befinden sich damit aktuell 2.421 Lehrlinge bei den ÖBB in Ausbildung - das ist ein neuer Rekord.
Mit stolzen rund 10.000 Bewerbungen können die ÖBB auch mit Recht sagen: Die ÖBB sind eine moderne und attraktive Arbeitgeberin. Die starke Nachfrage zeigt, dass eine Lehre bei den ÖBB jungen Menschen attraktive Perspektiven, eine hochwertige Ausbildung und einen sicheren Start ins Berufsleben bietet.
„Mit dem Lehrlingspaket investieren wir gezielt dort, wo unsere Zukunft entsteht, nämlich in jungen Menschen, die morgen unsere Bahn am Laufen halten. Die erweiterte Lehrwerkstätte in Graz zeigt, wie aus öffentlichen Mitteln konkrete Chancen für junge Menschen und mehr Fachkräfte für unser Land werden. Über 2.400 Lehrlinge bei den ÖBB sind ein starkes Zeichen: Wer in Ausbildung investiert, sichert Arbeitsplätze und die soziale Absicherung kommender Generationen“, betont Bundesminister Peter Hanke.
„Der Start ins neue Lehrjahr ist für die ÖBB jedes Jahr ein besonderer Moment – heuer ganz besonders: Mit rund 2.420 Lehrlingen stehen bei uns so viele junge Menschen in Ausbildung wie noch nie zuvor. Mit der fertiggestellten Erweiterung der Lehrwerkstätte Graz schaffen wir genau dort zusätzliche und moderne Ausbildungsplätze, wo sie gebraucht werden. Damit geben wir jungen Menschen eine starke berufliche Perspektive und sichern zugleich die Fachkräfte, die wir für die Bahn von morgen brauchen“, erklärt Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG.
Angelo betont außerdem: „Dass wir gerade zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres die erweiterten Räumlichkeiten in Graz in Betrieb nehmen können, ist ein starkes Signal. Die ÖBB investieren bewusst in Ausbildung, moderne Infrastruktur und junge Menschen. Denn die Lehrlinge, die jetzt bei uns starten, sind jene Kolleginnen und Kollegen, die die Bahn von morgen in den kommenden Jahrzehnten mitgestalten werden.“
ÖBB Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit: „Die Fachkräfte von morgen fallen nicht vom Himmel. Wer Fachkräfte braucht, muss diese auch konsequent ausbilden. Das geschieht in den ÖBB-Lehrwerkstätten wie hier in Graz mit zunehmender Tendenz. Die Eisenbahnbranche ist damit ein Vorbild für alle Branchen, die über einen Fachkräftemangel jammern, aber selbst nicht ausbilden. Investitionen in die Lehrwerkstätten und in unsere Lehrlinge sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes, in einen zunehmend von den Menschen nachgefragten öffentlichen Verkehr und in den Klimaschutz. In modernen Lehrwerkstätten finden Ausbilder:innen und Lehrlinge die bestmögliche Ausbildungsvoraussetzungen. Österreich kann damit seinen erfolgreichen Weg als eines der führenden Bahnländer Europas fortsetzen – die Politik muss die dafür notwendigen Rahmenbedingungen weiter ausbauen.“
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als fünf Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.