v. l. n. r.: ÖBB CEO Andres Matthä, Präsidentin Ingrid Korosec (Österreichischer Seniorenrat), Präsidentin Birgit Gerstorfer (Österreichischer Seniorenrat), Bundesministerin Korinna Schumann (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz) und Bundesminister Peter Hanke (Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur)
(Wien, 14. April 2026) – Die ÖBB leisten in Zeiten globaler Krisen und der damit einhergehenden Teuerung einen wichtigen Beitrag gegen die Mobilitätsarmut in Österreich: Ab dem 15. April 2026 bekommen Senior:innen, die das 65. Lebensjahr erreicht und Anspruch auf Ausgleichs- oder Ergänzungszulage haben, bei Beantragung der Vorteilscard Senior Frei zwei Gutscheine für eine kostenlose Fahrt mit den ÖBB in ganz Österreich. Mehr als 100.000 Senior:innen in Österreich profitieren von der ÖBB Gutscheinaktion.
„Die Bahn ist das Rückgrat sowohl einer klimafreundlichen als auch einer sozialen Mobilitätspolitik. Die Leistbarkeit und die Möglichkeit der Teilhabe für alle ist uns wichtig. Das gilt ganz besonders für die Senior:innen in unserem Land. Ein Besuch bei den Enkelkindern, ein Treffen mit Freunden oder ein Ausflug in eine andere Region in Österreich soll keine Frage des Geldbörsels, sondern für alle Senior:innen in unserem Land möglich sein“,
sagt Mobilitätsminister Peter Hanke. „Die Seniorinnen und Senioren in Österreich haben mit ihrem Fleiß und ihrer Arbeit unseren Wohlstand mitaufgebaut und haben sich ein Altern in Würde mehr als verdient. Gerade jene mit geringen Pensionen müssen sehr genau überlegen, welche Ausgaben sie sich leisten können. Umso mehr freut mich die Gutscheinaktion der ÖBB, denn damit wird ein konkretes Gratis-Angebot für einkommensschwache Senior:innen geschaffen“,
ergänzt Sozialministerin Korinna Schumann.ÖBB Vorteilscard Senior Frei – kostenlos für alle ab 65 Jahren mit geringem Einkommen Alle Senior:innen ab 65 Jahren mit Anspruch auf eine Ausgleichs- oder Ergänzungszulage können die kostenlose Vorteilscard Senior Frei beantragen. Die Ausstellung erfolgt persönlich an den ÖBB Ticketschaltern gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises über die Anspruchsberechtigung. Zwischen 15. April 2026 und 15. April 2027 erhalten all jene, die die Vorteilscard Senior Frei beantragen, Fahrtgutscheine für zwei Fahrten in ganz Österreich.
Voraussetzung für die Einlösung der Gutscheine ist, dass mindestens ein Teil der Reise in einem ÖBB Fernverkehrszug (Railjet, Eurocity, Intercity oder Interregio) zurückgelegt wird. Die Fahrtgutscheine werden digital im ÖBB Konto hinterlegt. Die Einlösung der Gutscheine ist online im ÖBB Ticketshop oder über die ÖBB App möglich. Sollte kein ÖBB Konto vorhanden sein, können die Fahrtgutscheine auch direkt am ÖBB Ticketschalter oder beim ÖBB Kund:innenservice eingelöst werden. Weitere Infos auf
www.oebb.at.
„Als größter Mobilitätsanbieter des Landes tragen wir auch große soziale Verantwortung. Mit diesem kostenlosen Angebot der Vorteilscard Senior Frei tragen wir dem Rechnung. Senior:innen mit geringem Einkommen ab 65 Jahren können in ganz Österreich innerhalb eines Jahres zweimal gratis fahren. Ich wünsche allen, die das Angebot in Anspruch nehmen, ein schönes Reiseerlebnis mit den ÖBB“,
betont ÖBB CEO Andreas Matthä.
„Es ist dem Seniorenrat wichtig, mit allen großen Stakeholdern wie den ÖBB, Gespräche zu führen, die die aktuellen Probleme der Seniorinnen und Senioren, so auch die Teuerung, betreffen. Die ältere Generation spürt die steigenden Preise in allen Bereichen besonders stark und regelmäßig zu verreisen ist für viele kaum mehr leistbar. Umso mehr begrüße ich, dass Infrastrukturminister Hanke, Sozialministerin Schumann und die ÖBB mit derartigen Angeboten einen wichtigen Beitrag gegen Mobilitätsarmut leisten und auch einkommensschwachen Personen Reisen ermöglichen“,
so LAbg. Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenrates.
„Gerade für ältere Menschen mit kleinem Einkommen ist Mobilität oft keine Selbstverständlichkeit mehr. Die zwei Gratisfahrten sind ein wichtiger Schritt gegen soziale Isolation und Mobilitätsarmut. Sie ermöglichen Besuche bei Familie und Freunden und stärken die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – das ist ein starkes und notwendiges Signal für die ältere Generation“,
meint Birgit Gerstorfer, Präsidentin des Österreichischen Seniorenrates.