Manfred Premm (i.V. der Geschäftsführung ÖBB-Technische Services-GmbH), Eva Hackl (Regionalmanagerin ÖBB-Personenverkehr AG), Dietmar Prammer (Bürgermeister Stadt Linz)
(Linz, 27. Mai 2026) - Mit dem Spatenstich für den Neubau einer hochmodernen Servicehalle für Züge in der Linzer Raimundstraße setzt die ÖBB-Technische Services-GmbH (TS) ein starkes Zeichen für die Zukunft der Zugwartung und nachhaltigen Mobilität. Der Standort in Linz wird damit zu einer zentralen Drehscheibe für die zuverlässige Wartung von E-Trieb-Fahrzeugen in und um Oberösterreich. Mit dem Cityjet M wird in Linz künftig auch die neue Fahrzeuggeneration des oberösterreichischen Nahverkehrs serviciert. Die neue Halle mit Gründach und einer Fläche von rund 11.000 m2 wird auf fünf Gleisen Platz für sieben Züge bieten – für die effiziente Wartung von Fernverkehrs- und Nahverkehrszügen der modernsten Generation.
Optimierte Wartung für maximale Einsatzbereitschaft bei minimalen Standzeiten
Das Service an den Zügen erfolgt in einzelnen Modulen, nach einem optimierten Konzept: Die Züge kommen in bestimmten Intervallen und nach einer definierten Kilometerleistung jeweils für einige Stunden zum Service – in Pausen in denen sie ohnehin nicht im Einsatz wären. Dabei werden die laut Wartungskonzept vorgesehenen Fahrzeugteile überprüft und Verschleiß- sowie Ersatzteile ausgetauscht. Das Ergebnis: höchste Einsatzbereitschaft bei minimalen Standzeiten.
Wichtiger Knotenpunkt im Bahnverkehr
Insgesamt investieren die ÖBB-TS über 100 Millionen Euro in den neuen Standort. Finanziert wird das Vorhaben von der ÖBB-Personenverkehr AG. Mit dem Neubau entstehen zusätzliche, hochwertige Arbeitsplätze. Damit arbeiten künftig zusätzlich 110 Personen in hochqualifizierten Jobs in der neuen TS-Werkstätte in der Linzer Raimundstraße. Linz ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt für den regionalen und internationalen Schienenpersonenverkehr. Mit der neuen Werkstätte sorgen wir künftig im Schichtbetrieb dafür, dass die Züge für unsere Fahrgäste einsatzbereit bleiben“, betont Manfred Premm von der ÖBB-Technische Services-GmbH. Die Inbetriebnahme der neuen Wartungshalle ist für Mitte 2028 geplant.
Nachhaltigkeit im Fokus
Beim Neubau spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle: so kommen ressourcenschonende Baustoffe und innovative Abdichtungssysteme zum Einsatz. Eine Photovoltaikanlage ist ebenfalls geplant und wird einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung des Standortes leisten. Durch die Nähe zum Einsatzort entfallen Leerzugfahrten. Dadurch bleibt das Schienennetz frei für den regulären Zugverkehr und es müssen keine zusätzlichen Zugkilometer gefahren werden.
Starke Partnerschaft für die Region
Beim Spatenstich waren der Leiter des Assetmanagements der Technische Services-GmbH Manfred Premm, Bürgermeister Dietmar Prammer sowie Personenverkehr-Regionalmanagerin Eva Hackl vor Ort. Gemeinsam unterstrichen sie die Bedeutung des Projekts für die Region: moderne Infrastruktur, sichere Arbeitsplätze und ein klares Bekenntnis zur Zukunft des öffentlichen Verkehrs. „Mit dieser Investition stärken wir nicht nur den Standort Linz, sondern auch die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Österreich – nachhaltig, effizient und technisch auf höchstem Niveau“, so Manfred Premm für die Technische Services GmbH.
Bürgermeister Dietmar Prammer:
„Der Neubau der Halle ist ein starkes Signal für Linz. Die zusätzlichen Arbeitsplätze sind ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft und sichern langfristig qualifizierte Jobs in unserer Stadt.“
Eva Hackl:
„Die neuen oberösterreichischen Züge bekommen ein modernes Zuhause mit noch besserem Service. Das erhöht die Qualität und macht das Reisen mit der Bahn noch angenehmer.”