23.10.2026    4 Bilder

ÖBB: Neue Brücke in Niklasdorf wird für den Verkehr freigegeben

  • Neue Überfahrtsbrücke ersetzt zwei Eisenbahnkreuzungen im Bereich Foirach
  • Mehr Sicherheit und ein besserer Verkehrsfluss ohne Wartezeiten
  • ÖBB investierten rund 5 Millionen Euro, die Marktgemeinde Niklasdorf stellte die erforderlichen Flächen zur Verfügung

Hans Zwath, Regionalleiter ÖBB Infrastruktur und Johann Marak, Bürgermeister Niklasdorf

(Niklasdorf, 23. Oktober 2026) Mit der Freigabe der neuen Brücke für den Verkehr haben die ÖBB und die Marktgemeinde Niklasdorf einen wichtigen Meilenstein für mehr Verkehrssicherheit erreicht. Die neue Brücke führt im Bereich Foirach über die Bahnstrecke Bruck an der Mur–Leoben und ersetzt zwei Eisenbahnkreuzungen. Damit wird künftig eine sichere Querung der Bahnstrecke ohne direkten Kontakt zwischen Straßen- und Bahnverkehr ermöglicht. Die neue Brücke kann ab Samstag Nachmittag, 24.10.2026, befahren werden. Die symbolische Verkehrsfreigabe erfolgte im Beisein von ÖBB-Regionalmanager Hans Zwath und dem Niklasdorfer Bürgermeister Johann Marak.

 

Mehr Sicherheit und keine Wartezeiten mehr

Die neue Überfahrtsbrücke wurde zwischen den beiden bisherigen Eisenbahnkreuzungen südlich der B116 Leobner Straße errichtet und an das bestehende Straßennetz angebunden. Mit einer Länge von rund 23 Metern überspannt sie die Bahnstrecke und ermöglicht künftig eine sichere und komfortable Querung ohne Wartezeiten an Schrankenanlagen. Davon profitieren sowohl die Bevölkerung als auch der regionale Straßenverkehr. Gleichzeitig wird die Verkehrssicherheit deutlich erhöht, da direkte Kreuzungspunkte zwischen Straßen- und Bahnverkehr entfallen.

 

Hans Zwath, Regionalleiter der ÖBB-Infrastruktur AG: „Mit der neuen Überfahrtsbrücke haben wir gemeinsam mit der Marktgemeinde Niklasdorf eine zukunftsfähige und vor allem sichere Lösung für den Straßen- und Bahnverkehr geschaffen. Durch die Auflassung der beiden Eisenbahnkreuzungen erhöhen wir die Verkehrssicherheit und verbessern zugleich den Verkehrsfluss. Mein besonderer Dank gilt der Marktgemeinde Niklasdorf für die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieses wichtigen Projekts.“

Johann Marak, Bürgermeister der Marktgemeinde Niklasdorf: „Die Verkehrsfreigabe der neuen Brücke ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Gemeinde. Mit der Auflassung der beiden Eisenbahnkreuzungen erhöhen wir die Sicherheit für unsere Bürger:innen und beseitigen gleichzeitig die bisherigen Wartezeiten an den Schranken. Ich freue mich, dass wir dieses bedeutende Projekt gemeinsam mit den ÖBB erfolgreich umsetzen konnten.“

 

Rund 5 Millionen Euro für mehr Verkehrssicherheit

Die ÖBB investierten rund 5 Millionen Euro in die Errichtung der neuen Überfahrtsbrücke. Die Marktgemeinde Niklasdorf beteiligte sich am Projekt durch die Übernahme der erforderlichen Grundstücksablösen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den ÖBB und der Gemeinde war eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der neuen Verkehrsverbindung.

Nach der Verkehrsfreigabe werden noch abschließende Arbeiten im Umfeld der Brücke durchgeführt. Bis 30. November 2026 sollen sämtliche Restarbeiten beendet sein.

Mit der neuen Überfahrtsbrücke setzen die ÖBB und die Marktgemeinde Niklasdorf gemeinsam einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Verkehrssicherheit und eine leistungsfähige regionale Verkehrsinfrastruktur.

 

Bilder (4)

Fertigstellung ÜF Niklasdorf
4 743 x 3 162 © ÖBB/Chris Zenz
Fertigstellung ÜF Niklasdorf
5 163 x 2 904 © ÖBB/Chris Zenz
Fertigstellung ÜF Niklasdorf
5 163 x 2 904 © ÖBB/Chris Zenz
Fertigstellung ÜF Niklasdorf
2 904 x 5 163 © ÖBB/Chris Zenz
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.

Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter an ihr Ziel gebracht. Der Strom für ÖBB Züge und Bahnhöfe in Österreich stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr im Jahr 2025 zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von rund vier Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte (Rahmenplan 2027-2032) bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen Menschen und Güter verlässlich an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.