Von li. na. re.: Vorsitzende der Geschäftsführung Alexandra Reinagl (Wiener Linien), Vorständin Judith Engel (ÖBB Infrastruktur), und Vorstandsmitglied Gerald Kovacic (Österreichisches Institut für Raumplanung) bei der Pressekonferenz Sperre S-Bahn-Stammstrecke.
(Wien, 12. Februar 2026) – Die ÖBB und die Wiener Linien setzen ihre gemeinsame Modernisierungsoffensive für die Wiener Öffi-Infrastruktur fort. In den kommenden Monaten stehen dabei zwei zentrale Bauphasen auf der Wiener Stammstrecke im Fokus: eine erneute Sommersperre zwischen Wien Praterstern und Wien Floridsdorf von 4. Juli bis 6. September 2026 sowie die 14-monatige Hauptsperre zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern ab 7. September 2026. Die enge Zusammenarbeit beider Partner hat sich in den bisherigen Bauphasen bewährt und wird auch diesmal für gut abgestimmte Alternativen sowie ein weiterhin starkes Öffi-Angebot in Wien sorgen.
Nach zwei erfolgreich umgesetzten Sommersperren folgt in den frequenzschwächeren Sommerferien eine weitere Bauphase, um die Modernisierungsarbeiten voranzutreiben. Von 4. Juli bis 6. September 2026 ist die Wiener S-Bahn Stammstrecke zwischen Wien Praterstern und Wien Floridsdorf gesperrt. Zusätzlich sind im August auf den nördlichen Anschlussstrecken zwischen Floridsdorf und Süßenbrunn, Gerasdorf sowie Jedlersdorf weitere Sperren notwendig.
„Der Bedarf an leistungsfähigen Öffis wird weiterwachsen. Mit dem S-Bahn Wien Upgrade machen wir die Wiener S-Bahn bis Ende 2027 zukunftsfit – schnell, schlau und stressfrei. Die bevorstehenden Bauphasen sind gut vorbereitet, die Ersatzverkehre detailliert geplant. Es wird dennoch eine herausfordernde Zeit für alle Fahrgäste, dafür ersuchen wir um Verständnis“,
sagt ÖBB Infrastruktur-Vorständin Judith Engel.
Parallel dazu nutzen die Wiener Linien die Sommermonate für umfangreiche Arbeiten im städtischen Netz: 12,5 Kilometer Straßenbahngleise werden erneuert, zudem stehen wichtige Instandhaltungsarbeiten im U-Bahn-Netz an. Detaillierte Informationen zu den Sommerbaustellen sind im Downloadbereich im PDF „Sommersperren in Wien und NÖ“ zusammengefasst.
Blick nach vorne: Hauptsperre ab September 2026 Mit dem Ende der Sommersperre beginnt die größte Bauphase des S-Bahn Wien Upgrades. Von 7. September 2026 bis Ende Oktober 2027 ist der zentrale Abschnitt der Wiener Stammstrecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern für 14 Monate gesperrt. In dieser Zeit erneuern die ÖBB wesentliche Teile der Infrastruktur, wie Viadukte und Einschnittsmauern, um künftig längere, moderne Züge und ein leistungsfähigeres Angebot auf der Stammstrecke zu ermöglichen.
Damit Fahrgäste auch während dieser intensiven Bauphase zuverlässig unterwegs sein können, haben die ÖBB und die Wiener Linien gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR) ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes Ersatzkonzept erarbeitet. Dieses wurde heute von Judith Engel (Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG), Alexandra Reinagl (Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien) und Gerald Kovacic (Vorstandsmitglied des Österreichischen Instituts für Raumplanung) präsentiert.
„Die ÖBB und Wiener Linien arbeiten bei den Baustellen eng und frühzeitig abgestimmt zusammen – diese Koordination ist das Um und Auf. Das gilt für die jährlichen Sommerbaustellen ebenso wie für die große Stammstreckensperre ab September 2026. Ein Jahr lang zusätzliche Fahrgäste – besonders in den Spitzenstunden – zu übernehmen, ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Herausforderung, die wir aber gemeinsam meistern: Durch verstärkte Linien, Intervallanpassungen und gezielte Ersatzangebote sorgen wir dafür, dass unsere Fahrgäste trotz Baustellen gut und sicher unterwegs sind“,
sagt Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien. Alle weiteren Details in den
PDFs im Downloadbereich.
Umfassende Informationskampagne Um Fahrgäste bestmöglich über die bevorstehenden Einschränkungen und verfügbaren Alternativen zu informieren, folgt im Anschluss eine umfassende Kommunikationsinitiative. Bereits im Vorfeld werden an größeren Bahnhöfen in Wien und Niederösterreich Informationsfolder verteilt. Zusätzlich stellen Plakate, Monitoranzeigen und Lautsprecherdurchsagen in der gesamten Ostregion – sowohl auf den Bahnhöfen als auch in den Zügen – eine breite Information sicher. Ergänzt wird dies durch Inserate in reichweitenstarken Medien sowie eine begleitende Informationskampagne in den sozialen Medien. So wird sichergestellt, dass die Fahrgäste ihre Wege weiterhin verlässlich planen können.