(Salzburg, 22. April 2026) – Der erste Eindruck ist entscheidend. Um das Wohlbefinden der Fahrgäste am Bahnhof sicherzustellen, sind saubere Bahnhöfe für die ÖBB ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die dahinterstehende Arbeit der zahlreichen Mitarbeiter:innen wird aber manchmal übersehen. Zum alljährlichen Frühjahrsputz wollen die ÖBB aufzeigen, welche unglaubliche Leistung hier im Hintergrund erbracht wird.
Salzburg: Der Frühjahrsputz in Zahlen:
- Bodenflächen 274.582 m² (österreichweit 2.899.090 m²)
- Glasflächen 18.224 m² (österreichweit 271.323 m²)
- Treppen 3.347 m² (österreichweit 55.231 m²)
- Handläufe 9.448 lfm (österreichweit 91.742 lfm)
- Sitzbänke 601 lfm (österreichweit 17.329 lfm)
- Lifte 35 Stück (österreichweit 719 Stück)
- Abfallbehälter 526 Stück (österreichweit 6.356 Stück)
- Rolltreppen 15 Stück (österreichweit 195 Stück)
- Aschenbecher 9 Stück (österreichweit 351 Stück)
Damit wird der Winterschmutz – vor allem Kies und Staub – entfernt. Eine „Herkulesarbeit“, die eine perfekte organisatorische Abstimmung und motivierte Mitarbeiter:innen braucht. Bei der Grundreinigung waren heuer österreichweit 555 Reinigungskräfte der ÖBB im Einsatz, in Salzburg waren es 37. Allein die gereinigten Bodenflächen hatten ein Ausmaß von 38 Fußballfeldern. Der Frühjahrsputz dient außerdem dazu, Uhren sowie Infotafeln an Bahnhöfen und Haltestellen zu reinigen. Nicht zu vergessen: Viele Graffitis an Bahnhöfen und Lärmschutzwänden wurden im Rahmen des Frühjahrsputzes entfernt.
ÖBB setzen auf Qualität und auf Umweltschutz
Ein zunehmend wichtiger Faktor ist die Verwendung umweltschonender Reinigungsmittel. Ebenso kommen neue Reinigungswägen zum Einsatz, die durch Funktionalität und den Einsatz recycelter Materialien in der Fertigung überzeugen. Durch die Überarbeitung des internen Ausschreibungsprozesses wurden zudem verpflichtend produkt- oder lieferantenbezogene Umweltkriterien in alle Ausschreibungen der Reinigung eingearbeitet – ein wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette.
Der nächste Winter kommt bestimmt
Das Frühjahr hat zwar erst begonnen. Aber bereits jetzt denken die ÖBB an den nächsten Winter. So werden nun zahlreiche Winterdienstgeräte gereinigt und Winteranlagen gewartet. Dazu zählen u.a. Schneeschleudern und Schneefräsen. Winteranlagen sind beispielweise Schutzbauten wie Lawinenverbauungen. Sie werden in den kommenden Monaten vom Boden und aus der Luft überprüft. Denn erfolgreiche Instandsetzungsmaßnahmen sind Basis zur Steigerung der Qualität.
Fazit: Die ÖBB sind fit für die schöne Jahreszeit. Mit sicheren und sauberen Bahnhöfen und mehr Aufenthaltsqualität für die Bahnkund:innen.