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21.10.2026    1 Bild

Update zum gestrigen Güterzugunfall am Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering

  • Aufräumarbeiten laufen mit Hochdruck
  • Geringe betrieblichen Einschränkungen für den Güterverkehr
  • Instandsetzungsprognose folgt in den kommenden Tagen

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(Wien, 21. Oktober 2026) – Nach der gestrigen Kollision zweier Güterzüge am Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering laufen die Aufräum- und Bergungsarbeiten weiterhin mit Hochdruck. Im Laufe der Nacht sowie während des heutigen Tages wurden bereits zahlreiche beschädigte Pkw abtransportiert. Aktuell erfolgt die Bergung der verbliebenen Fahrzeuge und Güterwagen vom Unfallort.

Für den Güterverkehr kommt es am Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering zu geringfügigen betrieblichen Einschränkungen. Ein entsprechendes Betriebsstörungskonzept für Umleitungsverkehre ist in Kraft. Da sich die Unfallstelle auf einer ausschließlich dem Güterverkehr dienenden Strecke befindet, ist der Personenverkehr weiterhin nicht betroffen.

Das genaue Ausmaß der Schäden an der Eisenbahninfrastruktur kann erst abschließend beurteilt werden, nachdem alle Güterwägen geborgen wurden und eine uneingeschränkte Begutachtung des Unfallorts möglich ist. Danach starten umgehend die Instandsetzungsarbeiten an der Eisenbahninfrastruktur.

Am heutigen Vormittag fand auch eine erste Begehung durch die zuständige Behörde statt. Zudem wurden erste Bodenproben des potenziell verunreinigten Erdreichs entnommen. Die Ergebnisse werden zeitnah erwartet, um gegebenenfalls erforderliche Sanierungs- und Umweltschutzmaßnahmen einleiten zu können. Eine seriöse Prognose zur Wiederinbetriebnahme der betroffenen Strecke wird erst in den kommenden Tagen möglich sein.

Die Ursache der Kollision ist weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen. Die ÖBB stehen in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und arbeiten umfassend an der raschen Aufklärung des Vorfalls.

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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter an ihr Ziel gebracht. Der Strom für ÖBB Züge und Bahnhöfe in Österreich stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr im Jahr 2025 zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von rund vier Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte (Rahmenplan 2027-2032) bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen Menschen und Güter verlässlich an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.