(Wien/Linz – 17. Juli 2026) – Seit Donnerstag, 16.07. abends, kommt es aufgrund eines Oberleitungsschadens und einer damit einhergehenden Beschädigung des Stellwerks auf der Weststrecke zwischen St. Valentin und Linz Hbf zu starken Einschränkungen im Zugverkehr. Von üblicherweise vier Gleisen sind in diesem Bereich derzeit nur zwei eingeschränkt befahrbar.
Notfahrprogramm im Fernverkehr
Besonders die Fernverkehrszüge auf der Weststrecke sind durch die eingeschränkte Verfügbarkeit der Strecke von Verspätungen und Ausfällen betroffen. Die ÖBB haben deshalb ein sogenanntes Notfahrprogramm eingerichtet: Die Railjet Express Züge (RJX) können die Strecke befahren, Intercity Verbindungen (IC) enden in St. Valentin bzw. Linz Hbf. Die Westbahn fährt reduziert einmal pro Stunde und hält außerplanmäßig in St. Valentin, sodass ÖBB Fahrgäste auf die Westbahn umsteigen können. ÖBB- und Westbahntickets werden zwischen St. Valentin und Wels Hbf wechselseitig anerkannt.
Für die Nahverkehrszüge fahren bereits seit Donnerstagabend Schienenersatzverkehrsbusse zwischen St. Valentin und Linz Hbf. Seit den Morgenstunden wurde die Anzahl der Busse erhöht. Betroffene Güterzüge warten die Dauer der Einschränkungen ab bzw. werden, wo es möglich ist, großräumig umgeleitet.
ÖBB arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Schäden
Die ÖBB arbeiten auf Hochtouren daran, die massiven Schäden an der Oberleitung und am betroffenen Stellwerk zu beheben. Die Dauer der vollständigen Schadensbehebung ist noch nicht absehbar.
Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt auf SCOTTY, oebb.at und beim ÖBB Kundenservice unter 05 17 17 über aktuelle Verbindungen zu informieren. Die ÖBB bitten betroffene Fahrgäste um Entschuldigung und danken für das Verständnis der Reisenden.
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als fünf Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.