(Wien, 4. Oktober 2026) – Nach einer Oberleitungsstörung auf der Ostbahn im Bereich Götzendorf, die nach ersten Erkenntnissen durch ein Tier in der Oberleitung verursacht wurde, kam es am Samstag, 3. Oktober, zu einem Kabelbrand und einer Unterbrechung des Zugverkehrs zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha. Die Instandsetzungsarbeiten laufen seitdem auf Hochtouren und ein erheblicher Teil der Schäden konnte mittlerweile wieder behoben werden, wodurch ab 11:30 Uhr zumindest ein eingeschränkter Betrieb auf der Schiene wieder möglich ist.
Heute, Sonntag, 4. Oktober, fahren im Fernverkehr die Railjets und RegioJets durchgehend mit einem außerplanmäßigen Halt in Bruck an der Leitha. Eurocitys werden aufgrund der noch eingeschränkt verfügbaren Infrastruktur zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha noch im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Die Züge des Nahverkehrs fahren in diesem Abschnitt ebenfalls im Schienenersatzverkehr – Ausnahme: REX-Züge Richtung Neusiedl am See und weiter bzw. vice versa (ein Zug je Richtung und Stunde).
Nachdem die Reparaturarbeiten an der Infrastruktur, vor allem aufgrund der Schäden im Bereich der Verkabelung, voraussichtlich noch bis Mittwoch, 7. Oktober, andauern, wird es auch in den nächsten Tagen noch zu Einschränkungen kommen.Ab morgen, Montag, 5. Oktober, 04:40 Uhr, bis Mittwoch, 7. Oktober, gilt folgendes Fahrplankonzept:
- Fernverkehr: Railjet- und RegioJet-Züge verkehren planmäßig. Zusätzlich erfolgt ein außerplanmäßiger Halt in Bruck an der Leitha und Gramatneusiedl, um die Reisekette in Richtung Bratislava sowie Wien Hbf. sicherzustellen. Alle Tickets werden zwischen Wien und Hegyeshalom auch in RegioJet-Zügen anerkannt.
- Die Eurocity-Züge entfallen, mit Ausnahme der Züge EC 343, D 347, EC 346, EC 462 und EC 463.
- Züge des Nahverkehres entfallen zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha, ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist in diesem Abschnitt eingerichtet.
Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren und mit längeren Reisezeiten zu rechnen. Die ÖBB bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und informieren laufend über die weiteren Auswirkungen auf den Zugverkehr.