10.02.2026    4 Bilder

ÖBB: Service für die Weststrecke zwischen Linz und St. Valentin

  • Längere Fahrzeit im Fernverkehr und Fahrplanänderungen im Nahverkehr von 15. bis 22. März östlich von Linz
  • Umleitung von Zügen über Enns
  • Weiterhin verlässliches Angebot für Pendler:innen in Oberösterreich

Trotz Bauarbeiten bieten die ÖBB weiterhin ein zuverlässiges Mobilitätsangebot.

(Linz, 10. Februar 2026) – Die Weststrecke ist eine der am stärksten befahrenen Eisenbahnstrecken Österreichs. Um das Bahnfahren zukünftig noch attraktiver zu machen, finden von 15. März bis 22. März 2026 Gleisarbeiten zwischen Linz Hbf und St. Valentin statt. Es kommt daher zu Fahrplanänderungen und Zugausfällen. Trotz Bauarbeiten bieten die ÖBB weiterhin ein zuverlässiges Mobilitätsangebot.

Um die Einschränkungen so kurz wie möglich zu halten, werden die Arbeiten rund um die Uhr durchgeführt. Alle Züge werden währenddessen über Enns umgeleitet. So können die Arbeiten rasch und ohne längerfristige Beeinträchtigungen für den Zugverkehr ausgeführt werden.

Instandhaltungsarbeiten zwischen Linz Kleinmünchen und St. Valentin
Auf der hochbelasteten Weststrecke finden zwischen St. Valentin und Linz Kleinmünchen umfangreiche Gleisarbeiten statt. Dabei wird das Schotterbett in mehreren Teilabschnitten auf einer Gesamtlänge von rund drei Kilometern vollständig erneuert, ebenso werden zehn Weichen instandgesetzt. Die Arbeiten werden bewusst gebündelt durchgeführt, um sie rasch und effizient abzuwickeln und möglichst geringe Einschränkungen für den Zugverkehr zu verursachen. Für die Umsetzung kommen spezielle Großbaumaschinen zum Einsatz. Die Gesamtinvestition für diese Maßnahmen beträgt rund 4 Millionen Euro.


Auswirkungen auf Fern- und Nahverkehr
Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im Fernverkehr zu umfassenden Fahrplananpassungen: Alle Fernverkehrszüge der ÖBB und der Westbahn werden über Enns umgeleitet, wodurch sich geänderte Abfahrts- und Ankunftszeiten östlich von Linz ergeben. Die Fahrzeit zwischen Linz und Wien verlängert sich in beiden Richtungen um rund zehn Minuten. Züge der RJX-Linie halten in Fahrtrichtung Linz teilweise nicht in Wien Meidling. Darüber hinaus sind Fahrplanänderungen auf den Relationen Wien Hauptbahnhof – Flughafen Wien sowie Wien Hauptbahnhof – Budapest/Bratislava notwendig. Auch der Nachtverkehr ist betroffen, weshalb es zu Anpassungen bei Nightjet- und EuroNight-Zügen kommt.

Im Nahverkehr sind die Züge der Linie S1 zwischen St. Valentin und Linz Hauptbahnhof weiterhin im Stundentakt unterwegs, der Halbstundentakt ist jedoch nur bis 8 Uhr gewährleistet. Darüber hinaus kommt es zu Fahrplanänderungen auf der Linie REX33 zwischen St. Nikola-Struden und Linz Hauptbahnhof.

Achtung Anschlussverbindungen
Zusätzlich ändern sich die Anschlussverbindungen in St. Valentin, Amstetten und St. Pölten Hbf. Die Anschlüsse zwischen Fern- und Nahverkehr können teilweise nicht erreicht werden. Dadurch verlängert sich insgesamt die Reisezeit.

Betroffen sind Züge der Donauuferbahn (St. Valentin – St. Nikola-Struden), der Rudolfsbahn (St. Valentin/Amstetten – Kleinreifling) sowie Verbindungen im Knoten St. Pölten Hbf (Traisentalbahn, Tullnerfelder Bahn, Nahverkehr Weststrecke). Ergänzend zum Zugangebot steht den Fahrgästen der Donauuferbahn das OÖVV-Regionalbusangebot der Linien 360 und 361 Linz Hbf – Mauthausen zur Verfügung.

Wir bitten die Fahrgäste, sich kurz vor Reiseantritt über ihre Verbindungen zu informieren und Zeitreserven einzuplanen. Fahrplanauskünfte: oebb.at, oebb.at/baustellen, 05-1717 und SCOTTY mobil. 

Um eine lückenlose Reisekette zu garantieren, bitten wir mobilitätseingeschränkte Bahnreisende der ÖBB vor dem geplanten Fahrtantritt mit dem ÖBB Kund:innen-Service unter 05-1717-5 Kontakt aufzunehmen.

Bilder (4)

Gleisarbeiten
2 800 x 1 906 © ÖBB/Deopito
Gleisneulage
1 688 x 1 121 © ÖBB/Wallner
Stopfmaschine
4 256 x 2 832 © ÖBB/Zenger
Schotterverteil- und Planierungsmaschine
4 500 x 3 000 © ÖBB/Ebner
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.

Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität in Österreich. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2024 511 Millionen Fahrgäste und rund 80 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit 94 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als 5,4 Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen über 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,4 Millionen Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.