09.02.2026    2 Bilder

ÖBB modernisieren Bahnstrecke Rankweil – Götzis Eingleisiger Betrieb ab 22. Februar 2026

  • Die Bahnstrecke Rankweil – Götzis erhält umfassenden Modernisierungsschub 
  • Ab 22. Februar 2026 erfolgen Hauptarbeiten bei laufendem Bahnbetrieb 
  • Ziel sind Sicherheit, Stabilität und ein verlässlicher Zugverkehr im Rheintal 

Zur Erneuerung der Gleise zwischen Rankweil und Götzis kommen auch große Gleisbaumaschinen zum Einsatz

(Bregenz, 9. Februar 2026) – Die Bahnstrecke zwischen Rankweil und Götzis wurde im Zuge des Vorarlberger Bahnausbaus in den 1980er-Jahren in ihrem heutigen Erscheinungsbild errichtet. Sie bildet seither einen zentralen Bahnabschnitt im Vorarlberger Rheintal. Nach Jahrzehnten intensiver Nutzung und stetig steigenden Zug- und Fahrgastzahlen, ist nun eine umfassende Modernisierung der Bahninfrastruktur notwendig.  

 

Beginn der Hauptarbeiten Ende Februar 

Ab 22. Februar 2026 starten die ÖBB mit den Hauptarbeiten an diesem Streckenabschnitt. Im Fokus stehen der Austausch von Holzschwellen durch Betonschwellen sowie die Erneuerung von Weichen. Außerdem führen die ÖBB eine Reinigung des Schotterbetts und Arbeiten an den Oberleitungen durch. Die Erneuerungen sichern die Leistungsfähigkeit der Strecke für die kommenden Jahrzehnte. 

 

Bereits seit Anfang Februar laufen vorbereitende Arbeiten, unter anderem Fundierungsarbeiten im Bereich der Güterverladestelle Klaus. Die Hauptarbeiten erfolgen von 22. Februar bis 3. Mai 2026 bei eingleisigem Betrieb zwischen Rankweil und Götzis. Der Zugverkehr bleibt grundsätzlich aufrecht, muss jedoch auf Grund reduzierter Kapazitäten auf der baubedingt eingleisigen Strecke angepasst werden. 

 

Auswirkungen für Fahrgäste 

Im Fernverkehr kommt es lediglich zu kleinen Fahrplanänderungen, Zugausfälle sind nicht vorgesehen. Im Nahverkehr sind hingegen zeitweise Einschränkungen notwendig.  

 

Tagsüber zwischen 6 und 22 Uhr entfällt grundsätzlich ein Nahverkehrszug pro Stunde in unterschiedlichen Abschnitten zwischen Feldkirch und Dornbirn. Die Ausfälle betreffen vor allem die S-Bahnlinie S1, vereinzelt auch REX1 und R1.  Die Linie R5 (Feldkirch-St.Margrethen) entfällt während der Bauzeit zwischen Feldkirch und Hohenems, zeitweise auch bis Dornbirn. 

 

Um einen geordneten und pünktlichen Bahnverkehr zu gewährleisten, können aus betrieblichen Gründen während der Bauarbeiten in Phase Eins von 22. Februar bis 16. März keine Züge in Klaus und Sulz-Röthis halten.  Auch in Altach und in Feldkirch-Amberg entfällt ein Teil der Halte. Zur Unterstützung der Fahrgäste setzen die ÖBB Ergänzungsbusse ein, die das bestehende Liniennetz zwischen Rankweil, Götzis und Klaus verdichten. Alle Anschlüsse im Regionalverkehr sind bestmöglich abgestimmt. 

 

Kontaktmöglichkeiten 

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung zu informieren. Aktuelle Fahrpläne und Hinweise stehen auf oebb.at, oebb.at/baustellen, in der SCOTTY-App bzw. der cleVVVer mobil-App sowie telefonisch unter 05-1717 zur Verfügung. Fragen zu den Bauarbeiten beantwortet der ÖBB-Kundenservice unter infra.kundenservice@oebb.at. 

 

Zahlen & Fakten zur Modernisierung Rankweil – Götzis 

  • Bauzeit Hauptarbeiten: 22. Februar bis 3. Mai 2026 
  • Maßnahmen: Gleisbauarbeiten, Austausch von Holz- durch Betonschwellen, Erneuerung von Weichen, Schotterbettreinigung, Anpassung der Oberleitungsanlage 
  • Betrieb: Eingleisiger Verkehr während der Bauzeit 
  • Auswirkungen: Zeitweise Zug- und Halteausfälle sowie Fahrzeitverlängerungen 
  • Zusätzliche Busangebote: 22. Februar bis 16. März 2026 
  • Informationskanäle: oebb.at/baustellen, SCOTTY-App bzw. cleVVVer mobil-App, Telefon: 05-1717, E-Mail: infra.kundenservice@oebb.at 

 

Bilder (2)

Gleisbaumaschine
4 000 x 2 668 © ÖBB/Sailerbrothers
Gleisbaumaschine
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ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität in Österreich. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2024 511 Millionen Fahrgäste und rund 80 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit 94 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als 5,4 Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen über 45.500 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,4 Millionen Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.