v.l.n.r. Mag. (FH) Gabriel Kroisleitner (Leiter Arbeitsfähigkeit und Gesundheit, ÖBB), Nadine Scherf, BSc MSc (Gesundheitsförderung, BVAEB), Dir. Rätin Martina Petracek-Ankowitsch, BA (Abteilungsleitung Unfallverhütung und Gesundheitsförderung, BVAEB), Julia Hahne (Fachsteuerung Betriebliches Gesundheitsmanagement, ÖBB), Barbara Knoll (Fachsteuerung Betriebliches Gesundheitsmanagement, ÖBB), Johanna Aßmann, BA (Gesundheitsförderung, BVAEB), Dr. Gerhard Vogel (Generaldirektor, BVAEB).
(Wien, 12. Juni 2026) – Die ÖBB wurden für ihre Betriebliche Gesundheitsförderung mit dem BGF‑Preis 2026 ausgezeichnet. Der Preis gilt als höchste Auszeichnung im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und wird alle drei Jahre vom Österreichischen Netzwerk BGF und dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) vergeben. Prämiert werden Unternehmen, die Gesundheitsförderung nachhaltig, systematisch und wirksam in ihre Organisation integrieren.
Bei den ÖBB ist Gesundheit strategisch verankert
Die Auszeichnung bestätigt den langfristigen Weg der ÖBB im Bereich der Gesundheitsförderung der Mitarbeiter:innen. Bereits seit 2007 ist Betriebliche Gesundheitsförderung fixer Bestandteil der Unternehmensstrategie. Martina Hacker, ÖBB Konzernpersonalchefin, betont: „Diese Auszeichnung zeigt, dass Gesundheit bei den ÖBB kein Einzelprojekt ist, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Managementsysteme und unserer Unternehmenskultur.“ Bei den ÖBB ist Gesundheit eng mit sozialer Nachhaltigkeit verbunden. Themen wie Chancengleichheit, Barrierefreiheit oder die Förderung von Frauen sind Teil der Unternehmenskultur und werden gemeinsam mit gesundheitsfördernden Maßnahmen gedacht. Auch die Führungskräfte werden aktiv eingebunden.
Evidenzbasierter Zugang mit messbarer Wirkung
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Gesundheitsmanagements der ÖBB ist der evidenz‑ und datenbasierte Ansatz. Über regelmäßig durchgeführte Mitarbeiter:innenbefragungen und einen eigens entwickelten Arbeitsfähigkeitsindex analysieren die ÖBB die Entwicklung der Arbeitsfähigkeit im Konzern laufend.
Gabriel Kroisleitner, Leiter des Lösungscenters Arbeitsfähigkeit und Gesundheit bei den ÖBB, erklärt: „Der datenbasierte Ansatz ermöglicht es, Maßnahmen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen entfalten – für die Gesundheit der Mitarbeiter:innen ebenso wie für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.“ Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahmen wirken. Die Arbeitsfähigkeit kann trotz steigender Anforderungen auf einem hohen Niveau gehalten werden. So wurden die Krankenstandstage und krankheitsbedingte Ruhestandsversetzungen reduziert.
Für die kommenden Jahre wollen die ÖBB weitere Schwerpunkte im datenbasierten Gesundheitsmanagement, in der Wirkmessung sowie in der Förderung der psychischen Gesundheit und der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen setzen.