14.10.2026    3 Bilder 1 Dokument

ÖBB Fahrplan 2027: Attraktives Angebot, neue Direktverbindungen und moderne Züge

  • Hohes Angebotsniveau gesichert und gezielt erweitert
  • Neue nationale und internationale Direktverbindungen
  • Ticketverkauf für den Fahrplan 2027 startet

Andreas Matthä Fahrplan-Pressekonferenz

(Wien, 14. Oktober 2026) – Am 13. Dezember 2026 tritt europaweit der neue Fahrplan in Kraft. Ab sofort startet der Ticketverkauf für das neue Fahrplanjahr 2027*. Nach der großen Angebotsausweitung rund um die Eröffnung der Koralmbahn, sichern die ÖBB das hohe Niveau auch im Fahrplanjahr 2027 ab und setzen zugleich gezielte Verbesserungen um. Fahrgäste profitieren von mehr Direktverbindungen innerhalb Österreichs, neuen Angeboten nach Deutschland, Italien, Serbien und in die Slowakei sowie von weiteren modernen Fahrzeugen.

„Mit dem Fahrplan 2027 bieten wir unseren Fahrgästen weiterhin ein starkes und verlässliches Angebot. Gleichzeitig sorgen neue Direktverbindungen und moderne Züge dafür, dass Bahnreisen in Österreich und international noch komfortabler und attraktiver werden“, sagt ÖBB-CEO Andreas Matthä.

Mehr Verbindungen innerhalb Österreichs
Im österreichischen Fernverkehr wird das Angebot weiter ausgebaut. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen zusätzliche Interregio-Verbindungen zwischen Graz und Villach über die Koralmbahn am Tagesrand. Die Interregio-Züge zwischen Graz und Maribor halten künftig am Flughafen Graz. Ab Juli 2027 ergänzen drei zusätzliche IC-Züge pro Tag und Richtung die Verbindung zwischen Graz und Linz. Gemeinsam mit den bestehenden Interregio-Verbindungen stehen damit 11 tägliche Direktzüge zwischen Graz und Linz je Richtung zur Verfügung. An Werktagen gibt es künftig eine neue Frühverbindung von Graz (ab 04.48 Uhr) nach Klagenfurt (an 05.47 Uhr) mit Anschlüssen Richtung Villach und Salzburg.

Auch im Nahverkehr wird das Angebot gezielt verbessert: In der Ostregion wird der Flughafen Wien besser angebunden und zwischen Wolfsthal und Wien wird es schnellere Verbindungen geben. Hinzu kommen zusätzliche Züge zwischen Wien und Wiener Neustadt, Eisenstadt und Wulkaprodersdorf sowie zwischen Wien Westbahnhof und Eichgraben/Altlengbach. In Vorarlberg entstehen neue grenzüberschreitende Direktverbindungen in die Schweiz und nach Deutschland.

Neue Angebote im internationalen Verkehr
Nach Abschluss der Generalsanierung Passau – Nürnberg kehrt mit Fahrplanwechsel der ICE nach Nürnberg, Frankfurt, Dortmund und Berlin zurück. Ein zusätzliches ICE-Zugpaar am Tagesrand zwischen Wien und Dortmund erweitert das Angebot. Insgesamt bestehen somit ab Fahrplanwechsel 10 ICE-Verbindungen von Wien nach Nürnberg. Eine Nacht-Fernverkehrs-Verbindung zwischen Wien und Stuttgart wird als Nacht-ICE eingeführt.

Ab Sommer 2027 wird das Bahnangebot Richtung Italien ausgebaut. In Kooperation mit der Deutschen Bahn und der Trenitalia bieten wir den Hochgeschwindigkeitszug „Frecciarossa“ für Reisen von München über Innsbruck nach Mailand bzw. Rom an.

Erstmals seit 2019 ist im Jahr 2027 auch die Aufnahme einer Direktverbindung nach Belgrad mit zwei Zügen pro Tag und Richtung und einer attraktiven Fahrzeit von rund 6h30 geplant. Der genaue Zeitpunkt des Starts dieser Verbindung hängt noch von der Zulassung der Strecke in Ungarn ab. Richtung Slowakei werden zwei neue EC-Direktverbindungen von Wien über Bratislava und Žilina nach Košice in den Fahrplan aufgenommen. Ab Sommer 2027 werden der RJX 765 von Bregenz über Wien bis Bratislava und der RJX 168 von Bratislava über Wien bis Zürich verlängert.

Die Verbindungen sind bereits in SCOTTY abrufbar und die Tickets über die ÖBB App, auf shop.oebbtickets.at, an den ÖBB Ticketschaltern, bei den ÖBB Ticketautomaten sowie bei allen Vertriebspartnern erhältlich.

Neue Fahrzeuge für Nah- und Fernverkehr
Die umfassende Modernisierung und Erweiterung der ÖBB-Flotte werden auch 2027 konsequent fortgesetzt. Im Nahverkehr kommen weitere 27 Cityjet Doppelstockzüge dazu. Für den grenzüberschreitenden Nahverkehr zwischen Tirol und Südtirol sind sechs neue Coradia Stream-Züge vorgesehen, damit entfällt der Umstieg am Brenner. Auch im Fernverkehr werden weitere moderne Fahrzeuge eingesetzt: Zehn Railjets der neuen Generation und 14 neue Railjet-Doppelstockzüge erweitern künftig die ÖBB-Flotte. Insgesamt investieren die ÖBB bis 2030 rund 6,1 Milliarden Euro in 330 neue und moderne Züge. 2026 wurde die ÖBB-Flotte um ca. 80 Fahrzeuge erweitert, 2027 kommen 57 weitere dazu.

Umfangreiche Bauarbeiten: Verkehrsangebot für Fahrgäste gesichert
Das Fahrplanjahr 2027 ist auch von umfangreichen Bauarbeiten geprägt: Von 8. Februar bis 9. Juli 2027 führen Arbeiten am deutschen Schienennetz zu einer Sperre des Deutschen Ecks zwischen Freilassing und Rosenheim, gleichzeitig wird die Tauernstrecke zwischen Schwarzach-St. Veit und Mallnitz-Obervellach für die zweite Etappe der umfassenden Tunnel- und Streckensanierung vollständig gesperrt. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn haben die ÖBB umfassende Ersatz- und Umleitungskonzepte erarbeitet. Für Fahrgäste auf der Weststrecke nach Tirol, Vorarlberg und Zürich stehen je nach Reiseziel durchgehende Zugverbindungen mit längerer Fahrzeit oder Reiseketten mit Schienenersatzverkehr zur Verfügung. Die Verbindungen von und nach Deutschland über Passau verkehren ab dem 13. Dezember 2026 wieder planmäßig. RJX-Züge von Wien nach München und retour werden über Passau umgeleitet.

Alle Informationen zu den Fahrplanänderungen und Ersatzmaßnahmen sind in der ÖBB Fahrplanauskunft SCOTTY zu finden. Auch das ÖBB Kund:innenservice unter 05-1717 steht für Rückfragen zur Verfügung.

*Bitte beachten Sie, dass die Planungen im Schienenpersonennah-, -regional- und –fernverkehr für das Fahrplanjahr 2027 (ab 13. Dezember 2026) noch nicht abgeschlossen und die Fahrplandaten noch nicht vollständig sind. Es besteht daher die Möglichkeit, dass sich Verbindungen des Nah-, Regional- und Fernverkehrs ab Fahrplanwechsel ändern, dass Verbindungen entfallen, dass die Fahrplandaten um weitere Verbindungen ergänzt werden oder die Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten sich ändern. Wir ersuchen Sie daher, sich rechtzeitig vor Ihrer Fahrt nochmals über den aktuellen Fahrplan Ihrer Verbindung zu informieren.

Bilder (3)

Andreas Matthä Fahrplan-Pressekonferenz
7 008 x 4 672 © ÖBB/Posch
Railjet M
1 066 x 800 © ÖBB/Eichhöfer
Railjet Doppelstock
7 008 x 4 672 © ÖBB
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.
ÖBB. Heute. Für Morgen. Für uns.

Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2025 559 Mio. Fahrgäste und rund 79 Mio.Tonnen Güter an ihr Ziel gebracht. Der Strom für ÖBB Züge und Bahnhöfe in Österreich stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören mit 94,1 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr im Jahr 2025 zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von rund vier Mrd. Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte (Rahmenplan 2027-2032) bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen mehr als 48.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn – darunter 2.145 Lehrlinge – dafür, dass täglich mehr als 1,5 Mio. Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen Menschen und Güter verlässlich an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.