Modernisierung der Strecke wird mit Schulbeginn abgeschlossen
(St. Pölten, 10. August 2026) - Erfreuliche Zwischenbilanz nach sechs Wochen Bauzeit an der Franz-Josefs-Bahn. Die Arbeiten zur Erneuerung der Gleise und Entwässerungsanlagen auf rund sieben Kilometern Länge schreiten zügig voran. Ebenso liegen die Errichtung der Kabeltröge und der 420 Meter langen Lärmschutzwand im Bahnhof St. Andrä-Wördern im Zeitplan. Damit biegt die intensive Bauphase zwischen Kritzendorf und St. Andrä-Wördern in die Zielgerade ein. Mit Schulbeginn am 7. September wird der vollständige Bahnbetrieb ohne Einschränkungen im Fahrplan wieder aufgenommen.
Die Umfahrungsstraße B14 wird nach Sanierung des Johannatunnels ab 15. August 2026 für den Verkehr freigegeben. Im Rahmen der umfassenden Sanierungsarbeiten durch den NÖ Straßendienst wurden die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen sowie die Leittechnik im Johannatunnel vollständig erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Darüber hinaus erfolgte die Errichtung moderner Lärmschutzwände, um den Schallschutz entlang des Tunnelbereichs deutlich zu verbessern.
Ersatzbus-Anschluss an die Linie S40 in Weidling
Durch die Wiedereröffnung der Umfahrung Klosterneuburg lässt sich der Schienenersatzverkehr mit Bussen optimieren:
- Ab Montag, 17. August wird der Schienenersatzverkehr für die Züge S40 um eine Station bis Klosterneuburg-Weidling erweitert. Der Vorteil für die Fahrgäste ist ein direkter Anschluss des Schienenersatzverkehrs an die Züge der Linie S40 in Weidling.
- Weiters werden die Bahnhöfe Klosterneuburg-Weidling und Klosterneuburg-Kierling durch den Schienenersatzverkehr innerstädtisch verbunden. Bisher war diese Reisemöglichkeit nur mit der Regionalbuslinie 400 möglich.
- Durch die Wiedereröffnung der Umfahrungsstraße wird Klosterneuburg vom Verkehr entlastet und die Busse fahren wieder pünktlicher. Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit, in Klosterneuburg-Kierling von den Bussen auf die REX-Züge umzusteigen. Trotz Bauarbeiten stellen die ÖBB ein verlässliches Mobilitätsangebot zur Verfügung.
REX-Zusatzhalte bleiben erhalten
Weiterhin aufrecht bleibt das bewährte Ersatzkonzept: Während der Gleisarbeiten ist die Strecke von 4. Juli 2026, 02:00 Uhr, bis 7. September 2026, 02:00 Uhr, nur eingleisig befahrbar, zusätzlich gibt es Gesamtsperren in der Nacht. Die REX‑Züge (REX4/41) passieren die Baustelle auf einem Gleis, während am zweiten Gleis gearbeitet wird. So halten alle Züge der Linien REX4 und REX41 in den Bahnhöfen Klosterneuburg-Kierling und St. Andrä-Wördern. Dadurch bleibt für Pendler:innen von und nach St. Andrä-Wördern und Klosterneuburg-Kierling weiterhin eine leistungsfähige Direktverbindung von und nach Wien bestehen.
Die Züge der Linie S40 verkehren während der Bauphase nur zwischen Wien Franz-Josefs-Bahnhof und Klosterneuburg-Weidling sowie wieder ab Tulln/Donau. Die Linie R40 entfällt in diesem Zeitraum vollständig. Zusätzlich halten ausgewählte REX-Züge in den Stationen Klosterneuburg-Kierling, St. Andrä-Wördern, Zeiselmauer-Königstetten, Muckendorf-Wipfing und Langenlebarn.
Die ÖBB setzen alles daran, die Auswirkungen auf Fahrgäste und Anrainer:innen so gering wie möglich zu halten. Weiterführende Informationen unter: Bauarbeiten Franz-Josefs-Bahn - ÖBB